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FUSI-Toolerweiterung für Enterprise Architekt

Viele Entwicklungen in der Sicherheitstechnik werden heutzutage noch dokumentenbasiert durchgeführt. Hier lässt sich aber ein Wandel erkennen, der sich von dieser dokumentenbasierten hin zu einer modellbasierten Entwicklung vollzieht.

Zusätzlich ist aus Toolsicht die Entwicklung von Systemen mit Sicherheitsverantwortung in der Hardware und Software heutzutage getrennt. Auf der einen Seite steht die Entwicklung der Funktionen und auf der anderen Seite steht die Entwicklung der Funktionalen Sicherheit (FUSI).

Die heutzutage erhältlichen Tools für modellbasierte Entwicklung unterstützen nur die funktionale Entwicklung, sie unterstützen nicht die FUSI-Entwicklung. Stand der Technik bei der FUSI-Entwicklung ist, dass beispielsweise bei der Erstellung der Requirements in der ISO 26262 mit „EXCEL“-Listen oder „Doors“ gearbeitet wird, die nicht die System-Hierarchie berücksichtigen. Dies führt dazu, dass die aus einer Risikoanalyse gewonnenen Ergebnisse händisch übertragen werden müssen und somit eine toolunterstützte Nachverfolgbarkeit nicht gegeben ist. Bei komplexen Systemen entsteht hier also eine mögliche, große Fehlerquelle.


Eigenschaften der Toolerweiterung

Die modellbasierte Entwicklung führt dazu, dass die Safety-Requirements als Modell besser erfassbar sind als in der herkömmlichen dokumentenbasierten Entwicklung, wo die Requirements in Prosa im Text hinterlegt sind und nur mühsam herauszufiltern sind.

  1. Alle Requirements sind im Modell mit Ihrem Vorgänger und ihrem Nachfolger verbunden dargestellt.
  2. Alle Requirements werden vom Tool automatisch verwaltet (nummeriert), daher ist sichergestellt, dass keines vergessen wird.
  3. Die System-Hierarchie findet sich in der Hierarchie der Requirements wieder. (Fahrzeugebene, Systemebene, Modulebene, HW und SW).
  4. Die Arbeitsergebnisse der einzelnen Phasen der ISO26262 (Concept Phase, System Level, Hardware Level, Software Level) finden sich im Tool wieder.
  5. Die Erstellung der einzelnen Requirements erfolgt menügeführt, nach den Vorgaben der ISO 26262 (inklusive z.B. ASIL-Decompositon, Requirement allocation to HW and SW ….)
  6. Durch die Toolunterstützung muss weniger Zeit für die Erstellung und Nachverfolgung von Requirements aufgewendet werden.
  7. Die Erstellung vollständiger, aktueller, prüfungsgerechter Dokumente erfolgt auf Knopfdruck und muss nicht mühsam zusammengestellt werden.

Erwerb der Toolerweiterung

Bei konkretem Interesse an unserer Toolerweiterung kontaktieren Sie uns bitte über das Webformular.